„Summa cum Bau“ ist unser Förderpreis für den baurechtlichen Nachwuchs. Seit der ersten Verleihung im Jahr 2017 zeichnen wir jedes Jahr Studierende aus, deren Arbeiten im privaten Bau- und Immobilienrecht durch wissenschaftliche Qualität und hohe Praxisrelevanz überzeugen. Der mit 1.000 Euro dotierte Nachwuchsförderpreis steht für das, was uns wichtig ist: junge Talente fördern, Begeisterung für das Baurecht wecken und früh zeigen, wie spannend dieses Rechtsgebiet sein kann.
Im privaten Bau- und Immobilienrecht kommt es auf Klarheit, Substanz und Praxisnähe an. Genau das zeigen die ausgezeichneten Arbeiten. Sie stehen für Themen, die das Rechtsgebiet prägen, und für junge Juristinnen und Juristen, die schon früh ein eigenes Profil erkennen lassen.
2025 wurde Samet Gülen mit dem „Summa cum Bau“ ausgezeichnet. Der Teilnehmer der Zusatzqualifikation Privates Baurecht an der Philipps-Universität Marburg widmete sich in seiner Seminararbeit der Frage, ob nach einer gescheiterten Minderung noch ein Vorschuss zur Mängelbeseitigung verlangt werden kann. Die ARGE Baurecht würdigte damit eine Arbeit, die ein praxisrelevantes Thema mit methodischer Klarheit, kritischem Blick und hoher fachlicher Substanz behandelt.
Preisträger 2024
Mit seiner Abschlussarbeit zu Änderungsrechten im Verbraucherbauvertrag zeigt Leo Vollert, wie sich Verbraucherschutz und praktische Anforderungen der Bauwirtschaft rechtssicher zusammenbringen lassen. Der Absolvent der Zusatzqualifikation Privates Baurecht an der Philipps-Universität Marburg entwickelt dazu Überlegungen, die juristisch präzise und zugleich nah an der Praxis sind.
Preisträger 2023
2023 erhielt Nico Eichholtz den Nachwuchsförderpreis „Summa cum Bau“. In seiner Seminararbeit widmete er sich den offenen Fragen rund um Mängelrechte am Gemeinschaftseigentum nach der WEG-Reform. Die Arbeit überzeugt durch eine klare Analyse der komplexen Rechtsbeziehungen zwischen Wohnungseigentümergemeinschaft und Bauträger und setzt zugleich eigene Impulse für die Praxis.
Preisträger 2021
Im Mittelpunkt der Abschlussarbeit von Lennart Sasse standen Mängelrechte gegen insolvente Bauunternehmer. Damit befasste er sich mit einem komplexen Thema an der Schnittstelle von Bau- und Insolvenzrecht, das in der Praxis immer wieder besondere Fragen aufwirft. Die Arbeit zeichnet sich durch eine gründliche Analyse und hohe fachliche Relevanz aus.
Preisträger 2019
Dennis Frei widmete sich in seiner Abschlussarbeit Öffnungsklauseln in der VOB/B unter Geltung des neuen Bauwerkvertragsrechts. Als bester Absolvent der Zusatzqualifikation Privates Baurecht an der Philipps-Universität Marburg wurde er für eine Arbeit ausgezeichnet, die juristische Präzision und praktische Relevanz überzeugend zusammenführt.
Preisträger 2017
Thomas Bader eröffnete 2017 den Kreis der Preisträger von „Summa cum Bau“. Als bester Absolvent der Zusatzqualifikation Privates Baurecht an der Philipps-Universität Marburg wurde er für seine Abschlussarbeit zur Kostenerstattung bei unberechtigten Mängelrügen ausgezeichnet. Die prämierte Arbeit verbindet wirtschaftliches Verständnis mit juristischer Genauigkeit und widmet sich damit einem Thema, das für die baurechtliche Praxis von besonderer Bedeutung ist.